Das menschliche Gehirn ist nicht multitaskingfähig. Es kann nicht gleichzeitig über zwei fiktive Eishockeyspieler nachdenken und sinnvolle Konversation zu anderen Themen führen, sehr zum Leidwesen aller Menschen, die aktuell mit einer Person zu tun haben, die die kanadische Serie „Heated Rivalry“ gesehen hat. Fans scheinen kein anderes Thema mehr zu haben als ihre Obsession für Shane Hollander und Ilya Rozanov, die zwei viel zu gut aussehenden, extrem erfolgreichen und definitiv nicht heterosexuellen Hauptfiguren. Unwissende können nur mit den Schultern zucken, wenn frisch gebackene Eishockeyfans erklären, was es mit den Zahlenkombinationen 1410 und 1221 auf sich hat, woran man Shanes Autismus erkennen kann und warum es ganz offensichtlich ist, dass Ilya sich zuerst verliebt hat. Doch zum Glück gibt es das Internet. Oh, du liebes Internet.
Online-KulturOh, du liebes Internet
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Alles voller Hass und KI-Müll? Die sozialen Medien sind tot, heißt es zurzeit oft. Dabei kann man dort immer noch eine hervorragende Zeit haben. Was das mit einer kanadischen Eishockey-Serie zu tun hat.
Von Marie Gundlach

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