HBO-Serie „DTF St. Louis“Bock auf Beischlaf

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Das werden sie schon schaukeln – oder? Clark Forrest (Jason Bateman, links) und Floyd Smernitch (David Harbour) schmieden Pläne, um ihre Midlife-Crisis abzumildern.
Das werden sie schon schaukeln – oder? Clark Forrest (Jason Bateman, links) und Floyd Smernitch (David Harbour) schmieden Pläne, um ihre Midlife-Crisis abzumildern. Tina Rowden/HBO

Zwei Mittvierziger wollen endlich mal wieder guten Sex – dann wird einer zum Mordopfer. Die HBO-Miniserie „DTF St. Louis“ erzählt virtuos von den Abgründen der Vorstadt und der Midlife-Crisis.

Von Bernhard Heckler

Die beste Miniserie dieses Frühjahrs benutzt ein familienfreundliches Akronym im Titel. Das DTF in „DTF St. Louis“ steht für Down To Fuck, was so viel bedeutet wie „Bock auf Ficken“. Den Trieb per Abkürzung zu sublimieren, zu verstecken, die Gardinen vor ihn zu ziehen, verweist auf die erzählte Welt: die der Vororte, die immer nur auf den ersten Blick betulich erscheint. Ab dem zweiten Blick offenbaren sich die Perversionen, Abgründe und Verbrechen, wegen derer wir so gerne Serien schauen.

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