Frischer Wind wehte an diesem Montagabend durch das „Hart aber fair“-Studio. Das nierenförmige Pult, hinter dem die Gästinnen und Gäste sonst wie Hühner auf der Stange sitzen, wurde in den Requisitenkeller verbannt. Dafür nahm man an einem tiefen, runden Tisch in dunkler Holzoptik Platz. Die Bühne sprach, was Moderator Louis Klamroth sich verkniff. Etwa: „So, jetzt setzen wir uns mal zusammen an den Tisch und reden Tacheles.“
„Hart aber fair“Weniger Bühne, mehr Begegnung
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Vielleicht ist es der neue Tisch, der die Gesprächsrunde verändert. Die geladenen Politiker und Politikerinnen legen ihren performativen Modus ab und plötzlich sind da: Ehrlichkeit und sogar etwas Harmonie.
Von Leon Frei
