Die Schlafzimmerstimme von Nathalie Licard, die dicken Kinder von Landau, das Glas deutsches Wasser, Helmut Zerlett und dann Manuel Andrack und natürlich die schäbigen Polenwitze: Dem Nostalgiker treiben schon diese Stichwörter die Tränen in die Augen. Vor dreißig Jahren, am 5. Dezember 1995, begann die „Harald Schmidt Show“, und plötzlich durfte man ohne Gefahr für Geist und Leben den Fernseher anwerfen.
FernsehenDie Illusion war perfekt
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Am 5. Dezember 1995 wurde die erste „Harald Schmidt Show“ gesendet: Sie startete schwächer als die vorherigen Versuche, David Letterman zu kopieren – und wurde zum Besten, was auch in Deutschland „Late Night Show“ heißt. Warum nur?
Von Willi Winkler

Jan Böhmermann:„Klingt wie ein Witz? Ist keiner“
Manchmal wünsche er sich, ihn hätte ein anderer Beruf ereilt, sagt Jan Böhmermann. Ein offenes Gespräch über den „unvernünftigen Planungszwischenfall“ rund um den Rapper Chefket, Antisemitismus, neue Nazis, Medien als Material – und darüber, warum er glaubt, dass niemand absichtlich ein Arschloch ist.
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