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Gruner + Jahr-Chefin:"Mit Schnappatmung geht man heute unter"

50 Jahre Gruner + Jahr

"Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen": Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel will den E-Commerce-Firmen nicht das Feld überlassen.

(Foto: Christian Charisius/dpa)

Julia Jäkel erklärt, warum sie trotz ihres scharfen Sparkurses nicht knallhart ist und für Print eine lange Zukunft sieht.

Das Büro am Hamburger Baumwall hat freien Blick auf die Landungsbrücken mit ihrem betriebsamen Gewimmel. 50 Jahre nach Gründung des Verlagshauses Gruner + Jahr - am 30. Juni 1965 im Garten der Villa der Familie Jahr - herrscht hier eine Frau. Julia Jäkel, 43 Jahre, ist seit April 2013 Vorstandsvorsitzende in dem Konzern, der im vorigen Jahr 9,5 Prozent Rendite bei einem Umsatz von 1,7 Milliarden Euro gemacht hat. 75 Millionen Euro sollen bis 2017 eingespart werden. Wird sogar der Verlagssitz verkauft, wie es immer wieder heißt? Nichts ist entschieden, heißt es dazu, aber dass man darüber nachdenkt, wird nicht dementiert. Zeit für ein Gespräch.

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