Medien in GroßbritannienIm Schneekugelgestöber

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Collage: sted/SZ, Fotos: imago, dpa. Reuters

Anstatt ihre Leser aufzuklären, lassen britische Medien sie lieber im Unklaren. Das ist, um es mit Tim Walz zu sagen: seltsam. Über ein System, das für Pressebarone wie Rupert Murdoch ideal ist.

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Tim Walz würde es vielleicht so ausdrücken: Großbritannien ist seltsam. Unsere Populisten sind so seltsam, dass sie nicht gemerkt haben, dass Faschismus alle zerstört – diejenigen, die ihn verbreiten genauso wie diejenigen, gegen die er sich richtet. Ihr Kleidungsstil wirkt, als wären sie beim Anziehen betrunken gewesen, sie haben eine Mimik, die aussieht, als würde ihr Gesicht auseinanderfallen, ihre grausigen Statements tragen sie mit Stimmen vor, die klingen, als hätte ein Dämon von einem Auto-Navi Besitz ergriffen – seltsam. Liz Truss war sechs katastrophale Wochen lang Premierministerin des Vereinigten Königreichs und hat sich mittlerweile vollkommen dem amerikanischen Maga-Kult verschrieben. Seltsam, oder? Nach den Krawallen in England bestand Truss zusammen mit anderen Vandalismus-Fans darauf, dass das Recht auf „freie Meinungsäußerung“ das Recht einschließe, ohne rechtliche Folgen oder persönliche Konsequenzen Lügen und Verleumdungen zu verbreiten.

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