Film- und Fernsehpreis„One Battle After Another“ ist Favorit bei den Golden Globes

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Eine Nachbildung der Golden Globe Awards wurde bei der Nominierungsveranstaltung gezeigt, bei der Preisverleihung im Januar 2026 werden dann die echten Trophäen vergeben.
Eine Nachbildung der Golden Globe Awards wurde bei der Nominierungsveranstaltung gezeigt, bei der Preisverleihung im Januar 2026 werden dann die echten Trophäen vergeben. (Foto: PATRICK T. FALLON/AFP)

Der Politthriller „One Battle After Another“ erhält neun Nominierungen für die Golden Globe Awards. Der deutsche Film „In die Sonne schauen“ ist nicht nominiert. Chancen hat aber Komponist Hans Zimmer mit seiner Musik zum Film „F1“.

Die Nominierungen für die Golden Globe Awards stehen fest. Zum 83. Mal zeichnet die Jury Kinofilme und Fernsehserien mit einem der wichtigsten Preise der Branche aus. Erstmals ist auch die Sparte „Bester Podcast“ dabei.

Der Politthriller „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle geht mit neun Nominierungen als Favorit in das Rennen um die Golden Globes. Der Film des amerikanischen Star-Regisseurs Paul Thomas Anderson („Magnolia“, „There Will Be Blood“) ist unter anderem in den Sparten „Beste Filmkomödie“, Regie und für die Darsteller DiCaprio, Sean Penn, Benicio Del Toro, Teyana Taylor und Chase Infiniti nominiert. Die politische brisante Story mit Action-, Komödien- und Drama-Elementen dreht sich um militante linke Aktivisten, die sich als revolutionäre Bewegung begreifen, angeführt hauptsächlich von selbstbewussten schwarzen Frauen.

Leonardo DiCaprio im Politthriller „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson.
Leonardo DiCaprio im Politthriller „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson. (Foto: AP/AP)

Mehrere Gewinnchancen haben unter anderem auch der norwegische Film „Sentimental Value“, das Vampir-Drama „Blood & Sinners“, die Literaturverfilmung „Hamnet“, das Filmmusical „Wicked: Teil 2“ und „Frankenstein“.

Deutscher Film „In die Sonne schauen“ nicht nominiert

Das Drama „In die Sonne schauen“ der Berliner Regisseurin Mascha Schilinski hat es nicht ins Rennen um die Golden Globes in der Sparte „Bester nicht-englischsprachiger Film“ geschafft. Deutschland hat den Film für die 98. Oscar-Verleihung im kommenden März eingereicht. Er handelt von vier jungen Frauen, die zu unterschiedlichen Zeiten auf einem Bauernhof in der Altmark leben.

Stattdessen sind in der Sparte „Bester nicht-englischsprachiger Film“ unter anderem „Ein einfacher Unfall“ (Frankreich), „No Other Choice“ (Südkorea), „The Secret Agent“ (Brasilien) und „Sentimental Value“ (Norwegen) vertreten. Chancen auf einen Golden Globe haben auch der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer mit seiner Musik für den Rennsportfilm „F1“ und der in Deutschland geborene britische Komponist Max Richter mit seiner Untermalung des Dramas „Hamnet“.

Die Nominierungen für die 83. Golden Globe Awards in 27 Film- und Fernsehkategorien wurden in Beverly Hills bekanntgegeben. Rund 400 Journalisten und Journalistinnen aus aller Welt stimmen über die Preisträger ab. Die Trophäen in Form einer goldfarbenen Weltkugel sollen am 11. Januar 2026 in Beverly Hills verliehen werden.

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