DebatteUnd ewig währt der Frauenhass

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Daniel Graf/dpa/ProSieben

Ist man mit 52 Jahren zu alt, um sich vor den Kameras in Pose zu werfen? Zum Start der 21. Staffel von „Germany's Next Topmodel“ ein paar Gedanken zu Heidi Klum und den Geistern, die sie rief.

Ein Essay von Susan Vahabzadeh

Es gibt Dinge, denen scheint die Zeit wenig anhaben zu können. Gerade beginnt die 21. Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ (GNTM), die Sendung läuft seit 2006 durch. Wer hätte damals schon gedacht, dass Heidi Klums Regentschaft über die Teenieträume vom vermeintlich sorgenfreien Leben als Fotomodell eine halbe Ewigkeit andauern würde? Ähnlich wie „Deutschland sucht den Superstar“ ist GNTM nicht totzukriegen. Dass manches Rechercheformat oder Aussagen früherer Teilnehmerinnen die Realität hinter Heidi Klums Casting-Show als eher albtraumhaft skizzieren, ändert nichts an diesem Erfolg.

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