Der Fernsehjournalist Georg Restle, bis 2026 Chef des ARD-Magazins „Monitor“ und seit Kurzem Leiter des ARD-Studios in Nairobi, hat mit einem Post auf seinem X-Kanal massive Kritik auf sich gezogen. Seit einigen Tagen kursieren unbelegte Theorien, die eine gemeinsame Aktion Israels, Marokkos und der USA hinter dem Massenandrang von Flüchtlingen auf die spanische Exklave Ceuta behaupten. Restle hatte unter seinem persönlichen Account einen englischen Satz gepostet, der übersetzt lautet: Die Ceuta-Krise war „weder eine echte humanitäre Krise noch Teil eines antikolonialen Kampfes, sondern Teil der Bemühungen des immer stärker werdenden US-israelisch-marokkanischen Bündnisses (…), eine progressive europäische Regierung zu schwächen, Europa zu spalten und das Völkerrecht zu untergraben“.
Öffentlich-rechtlicher RundfunkGeorg Restle und WDR räumen Fehler ein
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Georg Restle, hier bei einem Auftritt bei Sandra Maischberger im vergangenen Jahr: „Daher war es ein Fehler, dieses Zitat so kommentarlos wiederzugegeben.“
Uwe Koch/IMAGO/HMB-MediaDer ARD-Korrespondent und langjährige „Monitor“-Leiter verbreitet eine unbelegte Theorie zu den Ceuta-Ereignissen. Aufgebrachte Fragen dazu kommen auch aus dem WDR-Rundfunkrat.
Von Harald Hordych
