Gaza-KriegAlles nur ein bedauerlicher Einzelfall?

Lesezeit: 3 Min.

Es könne, so Dunja Hayali im „Heute-Journal“, „wohl niemand für westliche Medien arbeiten, ohne dass das die Hamas weiß“.
Es könne, so Dunja Hayali im „Heute-Journal“, „wohl niemand für westliche Medien arbeiten, ohne dass das die Hamas weiß“. (Foto: Bashar Taleb/AFP)

„In journalistische Fragen nicht eingebunden“: Was die Causa des getöteten Mitarbeiters einer Partnerfirma des ZDF über das Risiko erzählt, das mit der Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten einhergeht.

Von Moritz Baumstieger

Nach etwas mehr als 17 Minuten kam Moderatorin Dunja Hayali in der Ausgabe des „Heute-Journals“ vom Montagabend zu einer Art Mitteilung in eigener Sache. „Für westliche Medien ist es seit dem 7. Oktober 2023, also seit dem Massaker durch die Terrororganisation Hamas kaum bis gar nicht möglich, unabhängig zu berichten“, sagte Hayali. Und verwies darauf, dass ausländische Journalisten seither noch stärker als zuvor auf lokale Mitarbeiter für die Berichterstattung über den Gaza-Konflikt angewiesen seien, weil ihnen ja der Zugang zu dem Kriegsgebiet nach wie vor verweigert werde. Eines sei dabei klar: Es könne „wohl niemand für westliche Medien arbeiten, ohne dass das die Hamas weiß“.

Zur SZ-Startseite

Israel
:Der große Freund

Der Chef des Springer-Verlags, Mathias Döpfner, wird in Jerusalem mit der höchsten Ehrenmedaille Israels geehrt. Derweil beschäftigt die Justiz des Landes die Frage, wie eine „Bild“-Schlagzeile zum Gaza-Krieg zustande kam.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: