Game of Thrones: Folge 6 "Der eiserne Thron" im Recap Das Ende des Spiels

Was der Folgentitel "Der eiserne Thron" bedeutet:

Der ganze Kampf um einen Herrschersessel. Irgendwie war abzusehen, dass das reichlich unbequem aussehende Möbelstück die Drogon'sche Bombardierung überstehen würde. Ob es den ganzen Kampf wert war? Der Drache hat da seine eigene Meinung. Nachdem er den Tod seiner Mama festgestellt hat, macht er etwas, das tatsächlich allen etwas bringt: den Thron mit seinem Hochleistungs-Superheißundsuperlang-Feueratem einschmelzen. Danach macht er sich mit Daenerys' Leichnam auf den Weg nach - wohin eigentlich? In Zukunft wird es also ein einfacherer Stuhl machen müssen. Der neue König braucht den alten Thron sowieso nicht.

TV-Serien Was bislang bei Game of Thrones geschah
GoT-Zusammenfassung

Was bislang bei Game of Thrones geschah

Der Kampf um den Eisernen Thron endet. Hier finden Sie die Zusammenfassung dessen, was in den bisherigen sieben Staffeln der Serie passiert ist. Natürlich mit Spoilern.   Von Xaver Bitz

Daran wird man sich bei dieser Folge erinnern:

An die Leere, die jetzt in uns allen herrscht. Egal, wie gut oder schlecht uns das Ende gefällt, das war's. Nach acht Jahren heißt es jetzt: nie wieder Game of Thrones! Erinnerungswürdig ist die Wahl des neuen Königs. Und natürlich die Ansprache von Tyrion zu Gunsten Brans, der von allen Anwesenden die bemerkenswerteste Geschichte hatte.

Bester Auftritt:

Wieder einmal hat der Kleinste der Serie und jetzt Größte der Lannisters die entscheidenden Auftritte. Erst ist Tyrion der Partycrasher bei Daenerys' Jubelfeier, und wird von ihr für seinen erneuten Verrat in der letzten Folge vergleichsweise harmlos bestraft. Im Vergleich zu seinem Kerker in Staffel 1 ist der im roten Bergfried ja noch luxuriös. Später ist er es, der vorschlägt, den neuen König zumindest halbwegs demokratisch zu wählen. Schön hierbei auch, wie die Ladies und Lords mit der Idee einer Volksdemokratie fremdeln. Der neue König hat seine Herrschaft dem Vorschlag Tyrions zu verdanken und im neuen kleinen Rat zahlt er sehr lannister-like seine über die Serie angehäuften Schulden an diejenigen zurück, die noch leben.

Wir mochten Greyworm lieber, als er noch...

...nicht vollkommen verbittert und psycho war. Als ergebener Diener seiner Königin machen er und seine Unsullied zunächst einmal keine Gefangenen. Als Belohnung wird er zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte ernannt. Das zieht er auch nach ihrem Tod durch. Sagen wir es mal so: Freunde werden er und Jon nicht mehr. Aber vielleicht findet auch er an den Stränden von Naath noch seinen Frieden - so wie so ziemlich jeder in der Serie.

Wen wir vermisst haben:

Jeder und jede Wichtige hat in der letzten GoT-Folge noch einmal einen Auftritt. Na gut, Daario Naharis fehlte, aber hat den jemand wirklich vermisst? Vielleicht also ein guter Moment, sich zu erinnern an die, die diesen Serienmoment nicht erleben durften. Wie etwa Khal Drogo, Eddard Stark, Hodor, Petyr Baelish, Jorah Mormont oder auch der Nachtkönig. Sie spielten wichtige Rollen - aber das Ende gehörte anderen.

Wir müssen uns verabschieden von:

Allen. Denn das war es bekanntlich mit Game of Thrones. Sollte HBO allerdings doch noch ein Nachfolge-Spinoff planen,, das direkt an die Handlung anschließt, wird uns auf jeden Fall Daenerys dort nicht mehr begegnen. Die Königin der vielen Titel (kurzzeitig auch der sieben Königreiche) ereilt, am Ziel ihrer Träume angekommen, ein ähnliches Ende wie ihr Vater. Sie stirbt im Thronsaal von King's Landing. Ein Dolch ins Herz vom letzten lebenden Verwandten Jon Snow aka Aegon Targaryen. Ihr Ende war irgendwie absehbar, erwartet hatten viele allerdings eher eine erneute Assassinen-Attacke durch Arya.

Wie es vielleicht weitergeht:

Gar nicht. Schade drum. Aber auch irgendwie gut, dass es nun vorbei ist. In der Retrospektive hätte man sich sicher auch eine Staffel länger Zeit lassen können, die Geschichte zu Ende zu erzählen. Aber vielleicht hatten die Serienmacher auch Angst, wie der Buchautor zu enden. Auf dessen letzte Bücher warten wir immer noch.