TV-Kritik zur EM:Ach, dieser Lücke, dieser vortreffliche Lücke

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Daumen hoch für die Fans: Niclas „Lücke“ Füllkrug. (Foto: Tobias Schwarz/AFP)

Niclas Füllkrug hat einen geheimnisvollen Unterstützer: den „zwölften Mann“. Beim Fanfest in München zeigt sich im Gegenlicht des 120-Quadratmeter-Screens: Er ist in Wahrheit viel mehr.

Von Bernhard Heckler

Neben den Moderatoren, Expertinnen und Kommentatoren gibt es noch jemanden, der die deutsche Nationalmannschaft durch das Turnier begleitet. Ein viel beschriebenes, aber nie in seiner vollkommenen Gestalt greifbares, ein beinahe magisches Wesen. Bildschirme ziehen es an. Je größer der Bildschirm, desto stärker die Anziehungskraft. Will man das Wesen zu fassen zu kriegen, bietet es sich an, sich rund um den 120 Quadratmeter großen Bildschirm auf dem Fanfest des Münchner Olympiaparks auf die Lauer zu legen – einem medialen Massenereignis, das im Rahmen einer EM-Medien-Kolumne nicht unbesucht bleiben darf. Und da formt es sich, aus allen Richtungen, und baut sich auf zu voller Größe. Irreführenderweise trägt es den Namen: der zwölfte Mann.

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