Öffentlich-RechtlicheErregung öffentlichen Ärgernisses

Lesezeit: 3 Min.

Ein respektvoller Diskurs, wie Funk sich das vorgestellt hat? Ist eher nicht die Sache von Henna Urrehman (l.) und Suki Tegan.
Ein respektvoller Diskurs, wie Funk sich das vorgestellt hat? Ist eher nicht die Sache von Henna Urrehman (l.) und Suki Tegan. Funk

Funk verliert mit „Brave Mädchen“ und „Der dunkle Parabelritter“ zwei Youtube-Formate. Tut die öffentlich-rechtliche Plattform gut daran, Influencern ihren journalistischen Auftrag zu überlassen?

Von Stefan Fischer

Gleich zwei Formate hat Funk innerhalb kurzer Zeit verloren: Den Videopodcast „Brave Mädchen“ hat die öffentlich-rechtliche Plattform, deren Aufgabe es ist, junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren zu erreichen, unter großem medialen Getöse nach nur zehn Folgen eingestellt. Der Youtuber Alex Prinz wiederum hat seinerseits die Kooperation seines Kanals „Der dunkle Parabelritter“ mit Funk nach zwei Jahren beendet. In beiden Fällen ging auseinander, was nie so recht zusammengehört hat. Die bedeutsamste Frage jenseits des engen Horizonts kleinkarierter Social-Media-Fehden ist, was das über die Öffentlich-Rechtlichen aussagt: Verstehen sie weder junge Menschen noch das Internet? Oder ist es vielleicht doch etwas komplizierter?

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