Serie „Frier und Fünfzig“Hormonstatus: Lustig

Lesezeit: 5 Min.

Annette Frier spielt sich selbst: eine Schauspielerin in Köln, die nur noch blöde Rollenangebote bekommt und sich dann lieber ihre eigene Serie ausdenkt.
Annette Frier spielt sich selbst: eine Schauspielerin in Köln, die nur noch blöde Rollenangebote bekommt und sich dann lieber ihre eigene Serie ausdenkt.
Marc Rehbeck

Wie tritt man den Wechseljahren am besten entgegen? Mit Selbstironie. Annette Frier über ihre neue Serie „Frier und Fünfzig“.

Von Susan Vahabzadeh

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Vielleicht wird die Duldsamkeit ja über den Hormonhaushalt geregelt. In einer zum Schreien komischen Szene in der neuen Serie „Frier und Fünfzig“ ist Annette Frier auf ihrer eigenen Party der Mund verboten worden, als sie in einem Wutausbruch von der Bühne hinabgebrüllt hat, was wohl los wäre, wenn neun Millionen Männer gleichzeitig der Bartwuchs versagen würde, einhergehend mit allerlei anderen körperlichen Unzuverlässigkeiten. Es muss jetzt raus. Sie schnappt sich einen Luftballon, nimmt einen kräftigen Zug Helium, erobert das Mikrofon zurück und ruft, mit Hexenstimmchen: „Scheidentrockenheit! Scheidentrockenheit! Hehehehehe!“

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