JournalismusEine Frage der Ehre

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Als Einzelner könne man in seiner Position gar nicht so viel Macht haben, meint Wilhelm. Und spaßte zu Beginn seiner Zeit bei der FAZ doch, er sei  ein „bisschen Verleger“.
Als Einzelner könne man in seiner Position gar nicht so viel Macht haben, meint Wilhelm. Und spaßte zu Beginn seiner Zeit bei der FAZ doch, er sei  ein „bisschen Verleger“. FrankHoermann/imago/Sven Simon

Der ehemalige Intendant des Bayerischen Rundfunks und Merkel-Sprecher Ulrich Wilhelm baut die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ um. Mit einigen Nebengeräuschen.

Von Hans-Jürgen Jakobs

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Als Ulrich Wilhelm, 65, noch Intendant in der großen Anstaltsgemeinschaft ARD war, agierte er sozusagen als digitaler Pionier. Unentwegt forderte der gebürtige Münchner im Bayerischen Rundfunk „Trimedialität“ (Radio, Fernsehen, Online) ein und träumte von einer europäischen Internetplattform, die es mit Facebook und Co. aufnehmen sollte. Am Ende war der Reformator in der großen Anstalt ARD wie so viele Reformatoren vor ihm: ziemlich isoliert.

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