Ärzte-Listen in "Focus":Nie wieder Knie-Papst

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Ärzte-Listen in "Focus": In welche ärztlichen Hände soll man sich am besten begeben? Die "Focus"-Listen sind dafür nach dem jüngsten Urteil wohl kaum zu empfehlen.

In welche ärztlichen Hände soll man sich am besten begeben? Die "Focus"-Listen sind dafür nach dem jüngsten Urteil wohl kaum zu empfehlen.

(Foto: Andrew Brookes/imago images/Image Source)

"Focus" veröffentlicht jedes Jahr Listen der "besten Ärzte", Knie-Papst konnte man für 2000 Euro werden. Ein Gericht hat den Spuk nun beendet.

Von Susi Wimmer

Wer sich auf die Top-Ärzteliste des Magazins Focus Gesundheit verlässt, der könnte im Zweifelsfall verlassen sein: Denn die 4. Kammer für Handelssachen am Landgericht München I hat am Montag entschieden, dass die Auflistung wettbewerbswidrig sei. Nicht zuletzt deshalb, weil die dort aufgeführten Ärzte nicht durch "neutrale und sachgerechte Prüfung" als Top-Mediziner geführt würden - und noch dazu 2000 Euro für das Gütesiegel bezahlen müssten.

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