Florent Daudens ist bei der KI-Plattform Hugging Face für Journalismus zuständig. Vor seiner Zeit dort war er selbst Journalist. Hugging Face versteht sich als zentrale Plattform für Open Source in der KI und ist inzwischen das Rückgrat einer offenen KI-Entwicklung. Hugging Face hat mehr als 1,5 Millionen KI-Anwendungen, sogenannte Modelle, erarbeitet. Das sind die konkreten Nutzungsmöglichkeiten, die eine Entwicklungsfirma ihren Kunden zur Verfügung stellt, etwa Chatbots oder Bild-Generatoren. Der entscheidende Unterschied ist Transparenz: Während viele Anbieter wie Open AI ihre KI-Modelle als Blackbox über APIs anbieten – also über technische Schnittstellen ohne Verbindung in die eigentliche KI – bietet Hugging Face den Zugriff auf Modelle oder vollständig offene Architektur. Daudens gilt als einer der führenden Experten in der Frage, welche Rolle Journalismus im Zeitalter der künstlichen Intelligenz spielen kann.
KI und Journalismus„Man braucht keine Millioneninvestitionen, sondern Neugier“
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Was muss der Journalismus in Zeiten von Social Media und künstlicher Intelligenz tun, um zu überleben? Ein Gespräch mit Florent Daudens von der KI-Plattform Hugging Face über den Weg aus der Abhängigkeit.
Interview von Andrian Kreye
