Süddeutsche Zeitung

Eurovision Song Contest:Hoffen auf Madonna

Justin Timberlake hat es getan und der Schwiegersohn des aserbaidschanischen Präsidenten auch. Beim nächsten ESC könnte Madonna die Pausenunterhaltung übernehmen - für eine Millionensumme.

Singt sie? Oder singt sie nicht? "Es wurden noch keine finalen Entscheidungen getroffen und noch keine Verträge unterschrieben, die die Interval-Acts oder potenzielle Gäste beim ESC 2019 betreffen." Das sagte Dave Goodman am Dienstag. Der Sprecher der EBU, des offiziellen Ausrichters des Eurovision Song Contests, reagierte damit zurückhaltend auf Meldungen, denen zufolge niemand geringerer als Pop-Ikone Madonna beim Finale des ESC im Mai die Wartezeit zwischen den Trällerbeiträgen und der Ergebnisbekanntgabe verkürzen soll.

Verbreitet worden waren die Meldungen von einer britischen PR-Firma, die angeblich den israelisch-kanadischen Geschäftsmann Sylvan Adams vertritt. Dieser habe Madonna zu dem Auftritt eingeladen und werde auch die mit rund 1,15 Millionen Euro angegebenen Kosten des Auftritts tragen, hieß es. Madonna werde von 65 Crewmitgliedern begleitet und zwei ihrer Titel präsentieren, einen neuen und einen wohlbekannten. Große Namen als "Interval-Acts" sind nichts Besonderes beim ESC. 2016 hatte in Stockholm Justin Timberlake die Rolle des prominenten Pausenunterhalters übernommen. Und 2012 durfte in Baku der Schwiegersohn des aserbaidschanischen Präsidenten den Pausenclown geben.

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Quelle:
SZ vom 10.04.2019
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