Eurovision Song ContestDas Israel-Dilemma

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Mit seinem Song „Michelle“ will er die Welt überzeugen: Der israelische Sänger Noam Bettan bei der Eröffnungsfeier des Eurovision Song Contest 2026 in Wien.
Mit seinem Song „Michelle“ will er die Welt überzeugen: Der israelische Sänger Noam Bettan bei der Eröffnungsfeier des Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Christian Bruna/Getty Images

Die Netanjahu-Regierung nutzt den ESC als politisches Instrument. Fünf Länder boykottieren den Wettbewerb wegen des Krieges in Gaza. Ein Ausschluss Israels aber hätte gravierende Folgen für die dortige Medienlandschaft.

Von Marie Gundlach und Leonard Scharfenberg

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Der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien ist noch gar nicht gestartet, da gibt es schon die erste Protestaktion, mit Rufen und Pfeifen wird eine Rede von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) gestört. Vor dem Finale am Samstag ist außerdem eine Demo vor der Stadthalle, in der der Wettbewerb stattfindet, angekündigt. Dazu kommen kleinere Protestaktionen in der Stadt. Ihr Anliegen: Aufmerksamkeit für Gaza – und Protest gegen die Teilnahme Israels am ESC.

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