Der Eurovision Song Contest (ESC) in Wien ist noch gar nicht gestartet, da gibt es schon die erste Protestaktion, mit Rufen und Pfeifen wird eine Rede von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) gestört. Vor dem Finale am Samstag ist außerdem eine Demo vor der Stadthalle, in der der Wettbewerb stattfindet, angekündigt. Dazu kommen kleinere Protestaktionen in der Stadt. Ihr Anliegen: Aufmerksamkeit für Gaza – und Protest gegen die Teilnahme Israels am ESC.
Eurovision Song ContestDas Israel-Dilemma
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Die Netanjahu-Regierung nutzt den ESC als politisches Instrument. Fünf Länder boykottieren den Wettbewerb wegen des Krieges in Gaza. Ein Ausschluss Israels aber hätte gravierende Folgen für die dortige Medienlandschaft.
Von Marie Gundlach und Leonard Scharfenberg
