Polen

Kasia Moś - "Flashlight"

Man muss es jetzt einmal sagen, dann ist es aus der Welt und man kann sich wieder auf diesen Song konzentrieren: Brüste. Und? Hilft nicht. Die Bilder bleiben: In sehr straffer Wickeloptik präsentierte sich die Polin Kasia Moś im ersten Halbfinale. Man will das nicht so schmierig schreiben, aber sie macht es einem nicht leicht. Burlesque-Review mit Carmen Electra, Playboy-Shooting und dann dieser Auftritt. Alles, was man über diese Frau sagen will, will man nicht sagen. Also bitte weiter zum Song: "Flashlight" ist eine sehr durchschnittliche Ballade, nicht laut und nicht leise. Nicht zart und nicht brachial. Ein paar Stakkato-Streicher und Glockenschläge schaffen Bond-Song-Feeling, aber echter Soul steckt hier nirgends drin - bis auf ein paar Stimmkratzer à la Beyoncé. Mächtige Stimme, ja, aber ganz schön gepresst. Alles sehr gewollt. Und damit ist nicht das Outfit gemeint.

Der Song in einem Tweet: Liebes Polen beim #ESC2017, für die gute Sache des Feminismus müssen wir hier an dieser Stelle leider schweigen.

Bild: dpa 13. Mai 2017, 13:512017-05-13 13:51:40 © SZ.de/doer/luch