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Emmys:"Mrs. Maisel" räumt ab und "Game of Thrones" ist bestes Drama

Rachel Brosnahan bei der Emmy-Verleihung 2018 in Los Angeles

Für ihre Darstellung der Mrs. Maisel gewann Rachel Brosnahan den Emmy als beste Schauspielerin in einer Comedyserie.

(Foto: REUTERS)
  • Die Fantasy-Serie Game of Thrones bei den Emmy Awards in Los Angeles erneut zur besten Drama-Serie gekürt.
  • Die 50er-Jahre-Serie The Marvelous Mrs. Maisel erhielt den Preis für die Beste Comedy-Serie.
  • Streamingdienste und TV-Sender waren in diesem Jahr gleich erfolgreich: Sowohl Netflix als auch der US-Kabelsender HBO kamen auf 23 Emmys.

Die 50er-Jahre-Serie The Marvelous Mrs. Maisel ist der Sieger bei den Emmy Awards: Neben dem Preis als beste Comedyserie wurde Rachel Brosnahan in der Titelrolle Midge Maisel als beste Schauspielerin in einer Comedyserie ausgezeichnet. Weitere Emmys gab es am Montagabend in Los Angeles für die Regie und das Drehbuch von Autorin Amy Sherman-Palladino. Die Serie kam insgesamt auf acht Auszeichnungen; sie läuft in Deutschland im Streaming-Angebot von Amazon.

Bestes Drama: Game of Thrones

Die Fantasyserie Game of Thrones wurde zum dritten Mal als bestes Drama ausgezeichnet und kommt sogar insgesamt auf neun Preise, viele davon aber in Nebenkategorien wie Make-up und Spezialeffekte. Der Darsteller von Tyrion Lennister, Peter Dinklage, gewann den Preis als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie.

Beste Mini-Serie: The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story

Bei den Miniserien gab es insgesamt sieben Preise für The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story über den Mord an dem italienischen Modezaren vor elf Jahren. Zu den weiteren Preisträgern zählten Drama-Darstellerin Claire Foy als Königin Elizabeth II. in The Crown, RuPaul's Drag Race als beste Casting-Show und Last Week Tonight With John Oliver als beste Talkreihe. Bei den Unterhaltungssendungen kam Saturday Night Live auf acht Preise.

Mit Spannung wurde beobachtet, wie Streamingdienste und reguläre Fernsehsender bei den Emmys abschneiden. Sowohl Netflix als auch der US-Kabelsender HBO kamen auf 23 Emmys. Traditions-Sender NBC kam auf 16 Auszeichnungen.

Zu den Verlierern des Abend zählte das dystopische Drama The Handmaid's Tale, das bei 20 Nominierungen nur auf drei Preise kam. Leer ausgingen Die Einkreisung mit Daniel Brühl bei den Miniserien und der Wolfsburger Regisseur Edward Berger, der Patrick Melrose mit Benedict Cumberbatch in Szene gesetzt hatte.

© SZ.de/dpa/ankl/jsa/leja
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