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Emmy-Awards 2012:Bye bye, Joan Holloway

Whiskeyschlürfende Ganoven gegen kleinwüchsige Adlige und liebeshungrige Frauen aus New York: Bei der diesjährigen Auszeichnung der besten Fernsehserien in Los Angeles standen sich die skurrilsten Charaktere gegenüber. Die Überraschung des Abends: Im Bereich "Drama" wurde der jahrelange Gewinner "Mad Men" vom Thron gestürzt. Wer sonst noch nominiert war.

Von Deniz Aykanat.

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Emmys

Quelle: dapd

Whiskeyschlürfende Ganoven gegen kleinwüchsige Adlige und liebeshungrige Frauen aus New York: Bei der diesjährigen Auszeichnung der besten Fernsehserien in Los Angeles standen sich die skurrilsten Charaktere gegenüber. Die Überraschung des Abends: Im Bereich "Drama" wurde der jahrelange Gewinner "Mad Men" vom Thron gestürzt. Wer sonst noch nominiert war.

"Boardwalk Empire" (HBO)

Atlantic City 1920 in der Zeit der Prohibition: Diesen Schauplatz haben sich die Produzenten - darunter Regie-Legende Martin Scorsese - für ihre Serie "Boardwalk Empire" ausgesucht. Und wie könnte es anders sein, wenn Alkohol verboten ist: Es wird hemmungslos gesoffen. Die Serie wartet mit einer illustren Auswahl an Ganoven und Prostituierten und einer ordentlichen Portion Verkommenheit auf und lockte damit seit Serienstart im Jahr 2010 schon Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Drehbuchautor Terence Winter knüpft hier an seinen Meilenstein "The Sopranos" an. Wieder geht es um Geschäfte im Hinterzimmer, Gewalt und Nachtclubs, kurz: um die Abgründe der Gesellschaft. Die Männer tragen Hut und Anzug, Whiskey ist das Grundnahrungsmittel. Im Mittelpunkt all der zweifelhaften Gestalten steht Enoch "Nucky" Thompson, gespielt von Steve Buscemi (links im Bild). Nucky ist der Schatzmeister von Atlantic City und die Prohibition spielt seiner Profitgier in die Hände. "Boardwalk Empire" zeigt einmal mehr, wie das Fernsehen gegenüber dem Kino in Sachen Qualität und Bombast aufholt. In den USA läuft derzeit die dritte Staffel, in Deutschland ist die Serie im Pay-TV zu sehen.

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Emmy-Awards 2012:"Mad Men" (AMC)

Emmy Nominations Mad Men

Quelle: dapd

Es wirkt fast so, als sei "Mad Men" niemals nicht für einen Emmy nominiert gewesen. Der Dauergast des US-Fernsehpreises war in den vergangenen Jahren extrem erfolgreich und hat bislang vier Mal den Emmy für die beste Drama-Serie gewonnen. Die seit 2007 laufende Serie nicht zu kennen, gilt heute nicht nur unter ausgesprochenen Fans als echte Bildungslücke. Vier Staffeln wurden bislang veröffentlicht, in den USA läuft seit September die fünfte. Wie in "Boardwalk Empire" nehmen Alkohol und Zigaretten auch in "Mad Men" eine tragende Rolle ein - ein klarer Kontrast zum Jugend- und Gesundheitswahn der Gegenwart. Die in den 60er Jahren spielende Serie über die fiktive Werbeagentur Sterling Cooper und das von starren Geschlechterrollen geprägte Leben ihrer Angestellten beeinflusste nicht zuletzt die Modewelt. Frauenzeitschriften widmeten dem eleganten Stil der 60er Jahre ganze Modestrecken und Schminkanleitungen, Designer entwarfen "Mad-Men"-Kollektionen. Die kurvige Sekretärin Joan Holloway, gespielt von Christina Hendricks (Foto), wurde zum Symbol des drallen Männertraums und verkörperte fortan die Sehnsucht der heutigen Dauer-Casual-Friday-Gesellschaft nach ordentlichen Frisuren, roten Lippen und Einstecktüchern.

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Emmy-Awards 2012:"Breaking Bad" (AMC)

Die US-Serie "Breaking Bad" mit Bryan Cranston und Aaron Paul

Quelle: dapd

Vom braven Familienvater zum Drogenbaron: Die US-Serie "Breaking Bad" zeichnet seit 2008 in bislang fünf Staffeln die skurrile Geschichte eines Todgeweihten nach, der vom Durchschnittsmenschen zum ruchlosen Kriminellen mutiert. Die deutschen Fernsehzuschauer können ab November in der dritten Staffel auf Arte beobachten, wie Brian Cranston als Walter White (links im Bild) vom rechten Weg abkommt. Alles beginnt mit einer Diagnose: Chemielehrer White hat Krebs im Endstadium, die Ärzte geben ihm noch zwei Jahre. Um seine Familie nach seinem Tod finanziell abgesichert zu wissen, steigt er ins Drogengeschäft ein. Penibel berechnet er, wie viel Geld seine Familie nach seinem Tod zum Leben benötigt: 737.000 Dollar. Diesen Betrag will White bis zu seinem Tod mit der Produktion der Droge Crystal Meth verdienen. "You know the business and I know the chemistry" - du kennst das Geschäft und ich die Chemie -, sagt White zu seinem zukünftigen Partner, einem seiner ehemaligen Schüler. Spätestens hier wird klar: Dieser Mann hat nichts mehr zu verlieren.

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Emmy-Awards 2012:"Downton Abbey" (PBS)

Emmy Nominations

Quelle: dapd

1912, die Titanic sinkt und mit ihr auch die Pläne der britischen Adelsfamilie Crawley: Graf Robert und Gräfin Cora von Grantham, gespielt von Hugh Bonneville und Elisabeth McGovern, haben keinen männlichen Erben und wollen deshalb ihre älteste Tochter mit einem Cousin verheiraten. Dieser stirbt jedoch beim Untergang des Schiffes. Doch Downton Abbey, der herrschaftliche Familienbesitz muss in den Händen der Crawleys bleiben. Die ohnehin schon schwierigen Familienverhältnisse werden zusätzlich durch die Machenschaften der Dienerschaft verkompliziert. Liebe und Verrat, Lügen und Intrigen - die vom oscarprämierten Drehbuchautor Julian Fellowes geschriebene Geschichte erinnert an Jane Austen. Die erste Staffel der opulenten Kostümserie endet mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Dementsprechend dramatisch entwickelt sich der Plot: unerwiderte Liebe, nicht standesgemäße Liebe, Liebende, die durch Krieg voneinander getrennt werden und ein schwuler Diener. Der Reigen von Zwietracht und Leidenschaft ging in Großbritannien im September 2012 in die dritte Runde. In Deutschland startete die zweite Staffel im Juli 2012 auf dem Bezahlsender Sky.

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Emmy-Awards 2012:"Homeland" (Showtime)

Golden Globe Nominations

Quelle: dapd

Der Plot der zur besten Drama-Serie gewählten Reihe "Homeland" ist eingebettet in Amerikas sogenannten "Krieg gegen den Terror" nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Misstrauen und Geheimniskrämerei sind die Hauptthemen der Serie und zugleich Antrieb der handelnden Figuren. Hauptakteurin ist Carrie Mathison, gespielt von Claire Danes (im Bild rechts), eine getriebene CIA-Seele, die es so richtig vergeigt hat: Im Irak leitete sie eine Operation, die von den CIA-Oberen nie genehmigt worden war. Deshalb wird sie ins Hauptquartier nach Langley strafversetzt. Im Auslandseinsatz hatte sie jedoch beim Verhör eines Al-Qaida-Kämpfers von einem gefangengehaltenen US-Soldaten erfahren, der offenbar zu den radikalen Islamisten übergelaufen war. Einige Zeit später greift eine US-Einheit das Haus eines Terroristen an und entdeckt dabei den seit acht Jahren totgeglaubten US-Soldaten Nicholas Brody, dargestellt von Damian Lewis (links). Während die CIA-Bosse und der Rest des Landes Brody als Kriegshelden feiern, keimt in Carrie das Misstrauen. Sie vermutet, dass es sich bei dem unverhofften Heimkehrer um den Überläufer handelt. Keiner schenkt Carrie Glauben, nicht einmal sie selbst ist sich ihrer eigenen Urteilskraft sicher - und das mit gutem Grund: Carrie leidet an einer psychischen Krankheit, die sie mit illegalen Pillen in Schach zu halten versucht. Käme ihr jemand auf die Schliche, wäre es vorbei mit der Agenten-Karriere. 2011 lief die Serie in den USA an, ab September strahlt der Sender Showtime die zweite Staffel aus. In Deutschland hat sich die ProSieben.Sat1-Gruppe die Rechte gesichert, ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.

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Emmy-Awards 2012:"Game of Thrones" (HBO)

Golden Globe Nominations

Quelle: dapd

Der Winter dauert hier nicht nur ein paar Monate, sondern kann auch mal ein ganzes Leben dauern: Die Widrigkeiten, mit denen die Protagonisten der Serie "Game of Thrones" zu kämpfen haben, ihre Outfits und die Blutrünstigkeit, mit der sie ihre Probleme lösen, sind stark an das europäische Mittelalter angelehnt. Wären da nicht die unmenschlichen Gestalten, die sich im Norden jenseits eines riesigen Eiswalls tummeln und ab und an den Menschen das Leben schwer machen, könnte man "Game of Thrones" auch für einen Historien-Schinken halten. Im Mittelpunkt steht der Machtkampf zwischen den Adelsfamilien Stark, Lannister und Baratheon. Heimlicher Star der Serie, obwohl nicht Hauptdarsteller, ist Tyrion Lannister, gespielt von Peter Dinklage. Tyrion ist grob, wollüstig und unverschämt - und damit der ideale Publikumsliebling. Obwohl eine Fernsehserie, kann das erstmals 2011 ausgestrahlte Spiel um die Throne mit Fantasy-Spektakeln wie "Der Herr der Ringe" oder "Die Chroniken von Narnia" mithalten. Vorlage ist die Fantasysaga "Das Lied von Eis und Feuer" des Schriftstellers George R. R. Martin. In den USA liefen bereits zwei Staffeln, in Deutschland war die erste Staffel zunächst auf RTL II zu sehen. Die zweite Staffel wird allerdings nur im Pay-TV ausgestrahlt. Da die Buchvorlage bereits mit fünf Bänden aufwartet und der Autor zwei weitere Bücher plant, dürfen sich Fans wohl noch auf einige Fortsetzungen freuen.

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Emmy-Awards 2012:"Curb your Enthusiasm" (HBO)

Emmy-Verleihung

Quelle: dapd

"Lass es, Larry!", der deutsche Name der HBO-Serie wird der Reihe nicht gerecht. "Dämpfe deine Begeisterung", die Übersetzung des englischen Titels, klingt auf Deutsch zwar gestelzt, kommt aber dem Thema der Serie definitiv näher. Larry David, Miterfinder der legendär erfolgreichen Serie "Seinfeld", spielt sich in "Curb your Enthusiasm" selbst: einen schwerreichen Querulanten, der schon alles erreicht hat und sein eigentlich langweiliges Leben mit Neurotizismus und einer bis an die Grenzen des guten Geschmacks ausgereizten Sozialverträglichkeit aufmotzt. Das führt zu grandiosen Szenen: Wenig begeistert ist Larry etwa, als ihn sein im Krankenhaus liegender Freund Jeff darum bittet, seine Pornosammlung an sich zu nehmen. Falls ihm was zustößt, will er seine Frau davor bewahren, das Zeug zufällig zu finden. Larry malt sich daraufhin entsetzt Szenen aus, in denen er nach einem Autounfall blutend und übersät mit Schmuddelheftchen auf der Straße liegt. Die zu großen Teilen improvisierte Serie startete 2000 in den USA und begeistert nun bereits seit acht Staffeln Kritiker und Zuschauer. In Deutschland läuft "Lass es, Larry!" seit 2006 im Pay-TV.

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Emmy-Awards 2012:"Girls" (HBO)

Celebrity Sightings In New York City - May 25, 2012

Quelle: AFP

Hannah Horvath, gespielt von Lena Dunham, ist weder besonders hübsch noch beruflich übermäßig erfolgreich. Was sie an jedem Ort der Welt lediglich zu einem Teil der Masse an Durchschnittsmenschen machen würde, ist in New York fatal: Der Big Apple leuchtet jeden Pickel, jedes Kilo zu viel und jedes blanke Bankkonto aus wie Neonlicht. Zu allem Übel eröffnen Hannahs Eltern ihrer Tochter auch noch, sie fortan nicht mehr finanziell zu unterstützen. "You are from New York, therefore you're just naturally interesting" - "Du kommst aus New York, deshalb bist du von Natur aus interessant" - spricht sich Hannah Mut zu, bevor sie auf ein Date geht. Geld, Job, Liebe - der ganz normale Wahnsinn also, durch den sich Hannah und ihre Freundinnen mit viel Humor kämpfen. "Girls" ist eines der neuen Mitglieder der Serienfamilie des Senders HBO, die erste Staffel lief im April 2012 an. Ab Herbst läuft die Serie auch im deutschen Pay-TV.

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Emmy-Awards 2012:"30 Rock" (NBC)

Emmy Nominations

Quelle: dapd

Die seit 2006 laufende Comedy-Serie "30 Rock" dürfte dank der Hauptdarstellerin Tina Fey (im Bild rechts) vielen in Deutschland bereits ein Begriff sein. Tina Fey, die die Idee für die Serie entwickelte und als Produzentin fungiert, war in den USA bereits eine Comedy-Legende, als sie mit ihrer Parodie der Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin auch im Rest der Welt Berühmtheit erlangte. Fey spielt die Chefautorin Liz Lemon der Sitcom "The Girlie Show". Richtig anstrengend wird dieser Job als ihr der neue Chef Jack Donaghy, gespielt von Alec Baldwin (links), einen neuen Hauptdarsteller vor die Nase setzt: Dieser entblößt zu jeder Gelegenheit seinen Körper, bedroht Late-Night-Talker Conan O'Brien mit Messern und ist verliebt in seinen Pausensnack. In Deutschland sind die Geschichten rund um die Chaos-Belegschaft eines NBC-Studios in 30 Rockefeller Plaza - daher der Serien-Titel - auf ZDFneo zu sehen.

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Emmy-Awards 2012:"Veep" (HBO)

Emmy Nominations

Quelle: dapd

Gibt es einen lahmeren Job als den des Vizepräsidenten der USA? Nicht wenn man Selina Meyer heißt und von Politik keine Ahnung hat. Die von Julia Louis-Dreyfus gespielte Vizepräsidentin in der Comedy-Serie "Veep" ist zu ihrer Position gekommen wie die Jungfrau zum Kind und dementsprechend ist ihr Polit-Alltag gespickt mit Fettnäpfchen. "Veep" ist die in den USA gebräuchliche Abkürzung für das Vizepräsidenten-Amt. Klingt wie "weep" (weinen) oder "peep" (piepsen) und ähnlich armselig ist auch der Handlungsspielraum der Protagonistin. Der Präsident ruft nie zurück, ihr Planungsstab reibt sich in den Machtmühlen Washingtons auf und Selina versucht krampfhaft, ihre Spuren in der US-Geschichte zu hinterlassen: "I am the Vicepresident of the United States. Put the cupcake down!" - "Ich bin die Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten. Stellen Sie diesen Cupcake wieder hin!" - das kommt beispielsweise heraus, wenn Selina sich Strategien zur Bekämpfung der Fettleibigkeit überlegt. In den USA startete die erste Staffel im April 2012. Deutsche Fans müssen sich noch bis November gedulden, dann läuft "Veep" auf Sky an.

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Emmy-Awards 2012:"Modern Family" (ABC)

Emmy-Verleihung

Quelle: dapd

Al Bundy ist nur das Hirngespinst eines Drehbuchautors und nicht real? Ed O'Neill kann außer Al Bundy auch noch andere Rollen spielen? Erschreckend aber wahr, der Schauspieler hat sein Alter Ego aus "Eine schrecklich nette Familie" abgelegt und spielt nun in "Modern Family" - dem Gewinner in der Kategorie "Comedy" - den reichen Bauunternehmer Jay Pritchett, der mit einer viel jüngeren, bildhübschen Frau verheiratet ist. Kleiner Trost: Seinen Al Bundy-Trainingsanzügen ist O'Neill auch in "Modern Family" treu geblieben. Die Serie startete 2009 in den USA und beleuchtet in abwechselnden Sequenzen Jays Familienleben mit seiner kolumbianischen Frau (im Bild links) und dem hochsensiblen Stiefsohn - und außerdem mit seiner Tochter Claire (rechts) und seinem Sohn Mitchell. Letzterer lebt in einer Beziehung mit seinem zu Hysterie und spontanen Musical-Auftritten neigenden Freund. Die beiden haben ein vietnamesisches Baby adoptiert. Tochter Claire hingegen hat mit drei halbwüchsigen Kindern und ihrem Mann zu kämpfen. Wobei nicht ganz klar ist, ob man Claires Ehegatten nicht auch eher zu der Kinderschar zählen sollte. Die Comedy-Serie läuft in Deutschland seit April 2012 auf RTL Nitro, im September 2012 startete die zweite Staffel. In den USA ist bereits die vierte Staffel zu sehen.

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Emmy-Awards 2012:"The Big Bang Theory" (CBS)

Big Bang Theory Warner Bros. Entertainment Inc.

Quelle: Warner Bros. Entertainment Inc.

Früher wurden sie auf dem Schulhof vermöbelt, man klaute ihnen in der Pause das Leberwurstbrot und steckte sie anschließend kopfüber in die Schultoilette: Nerds, Streber, Besserwisser. Gerade aber die explosive Mischung aus genialem Fachidiot und Sozialfall machte die Figuren von "The Big Bang Theory" zu weltweiten Stars. Die Serie um den nervtötenden Physiker Sheldon (im Bild links), der mit seiner Zwanghaftigkeit und seinen Spleens seine Freunde in den Wahnsinn treibt, läuft seit 2007 in den USA. Sheldon bewegt sich an der Schwelle zum Autismus, sein zwar ebenfalls sehr vergeistigter Mitbewohner Leonard muss das täglich ausbaden: Er fährt ihn zur Uni, darf keinen Frauenbesuch empfangen und muss mit dem Pedanten wirklich jeden Dienstag in der Cheesecake Factory essen - am selben Tisch, versteht sich. Doch Sheldon ist nicht der einzige Freak in "The Big Bang Theory": Raumfahrtingenieur Howard (zweiter von rechts) etwa, der in der Serie bereits mehr fragwürdige Rollkragenpulli-Pullunder-Kombis getragen hat, als es Kirchen in Rom gibt, lässt keine Gelegenheit für bizarre Anmachsprüche aus. Dass er allerdings noch mit seiner dominanten Mutter zusammen lebt, beendete allerdings schon so manche sich anbahnende Bettgeschichte. In Deutschland werden die Episoden über das Leben einer Clique von Sonderlingen auf ProSieben ausgestrahlt.

© Süddeutsche.de/feko/tob

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