SatireNicht von der Kunstfreiheit gedeckt?

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Sebastian Hotz selbst möchte sich zu dem Prozess nicht äußern.
Sebastian Hotz selbst möchte sich zu dem Prozess nicht äußern. Hendrik Schmidt/dpa

Anklage wegen „Billigung von Straftaten“: Sebastian „El Hotzo“ Hotz muss wegen seines Scherzes über die Schüsse auf Donald Trump zum Prozess vor das Amtsgericht Tiergarten in Berlin.

Von Thore Rausch

Es gibt Witze, die sind schnell vorbei. Treffen sich zwei Päpste. Es gibt aber auch Witze, die etwas länger brauchen, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Als Sebastian Hotz, besser bekannt als Internet-Satiriker „El Hotzo“, vergangenen Sommer einen Witz über die Schüsse eines Attentäters auf Donald Trump machte, fanden das viele nur so mittelkomisch. Dass er nun am 23. Juli, fast genau ein Jahr später, wegen dieses Tweets als Angeklagter vor dem Amtsgericht Tiergarten erscheinen muss, ist eine unerwartet späte Pointe, die auch diesmal nicht alle lustig finden werden. Das Amtsgericht Tiergarten bestätigte den Prozess auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung.

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