Medien in den USAJournalisten bitte nur in Begleitung

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Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth, der in der Sprache der Trump-Regierung inzwischen Kriegsminister ist.
Der amerikanische Verteidigungsminister Pete Hegseth, der in der Sprache der Trump-Regierung inzwischen Kriegsminister ist. Kevin Dietsch/Getty Images via AFP

Das Pentagon erlässt neue Beschränkungen für Reporter und will so offiziell „das öffentliche Vertrauen pflegen“. Was die eigentlichen Gründe sind.

Von Andrian Kreye

Bürokratie ist immer ein guter Hebel, um unliebsame Maßnahmen durchzusetzen. So erließ das Pentagon am vergangenen Freitag neue Richtlinien für die Medien, die dort akkreditiert sind. In Zukunft müssen alle Journalisten Informationen, die sie dort sammeln, genehmigen lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um öffentliche oder geheime Infos handelt. Außerdem dürfen sie weite Teile des Gebäudes nur noch in Begleitung von Mitarbeitenden jenes Ministeriums betreten, das nicht mehr Verteidigungs-, sondern Kriegsministerium heißen soll. Journalisten müssen dazu eine eidesstattliche Verpflichtung unterschreiben. Verstöße werden mit dem Entzug der Akkreditierung geahndet. Das allerdings macht eine Berichterstattung, die über offizielle Verlautbarungen hinausgeht, so gut wie unmöglich.

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