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Ehrgeizige Pläne:Heimvorteil

Optimistische Startup-Stimmung in Berlin-Mitte: Mit der Übernahme durch den Werbevermarkter Ströer und dem Umzug von Darmstadt in die Hauptstadt hat sich auch das Selbstverständnis der nunmehr 70-köpfigen T-Online-Redaktion verändert. Dabei hat der neue Chefredakteur Florian Harms noch nicht mal angefangen.

(Foto: PR)

"T-Online" möchte seine enorme Reichweite nutzen, um vom Leicht- zum Leitmedium zu werden. Mit eigenen Inhalten will man sogar "Spiegel Online" angreifen. Ein Besuch in der Berliner Redaktion.

Unten im Erdgeschoss eines Bürogebäudes in der Berliner Torstraße, nur wenige Gehminuten von der Volksbühne entfernt, gibt es zwischen einem schlichten Café und einem Geschäft für orthopädische Schuhe einen Handyshop. Wie so viele trägt er das magentafarbene Telekom-Logo über dem Schaufenster. Ein paar Meter weiter steht, als wolle sie trotzig darauf aufmerksam machen, dass es sie auch noch gibt, eine Münztelefonsäule. Nichts deutet von außen darauf hin, dass drinnen ein paar Stockwerke weiter oben etwa 55 Redakteure ein neues digitales Leitmedium für Deutschland kreieren wollen, das nach Meinung vieler Menschen irgendwie mit der Telefonsäule und dem Handyshop zu tun hat, auch wenn das längst nicht mehr stimmt.

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