Dschungelcamp 2017 Marc Terenzi ist "Dschungelkönig" 2017

Kuheuter, Krokodil-Vagina, Kamelhirn: Marc Terenzi bei seiner finalen Dschungelprüfung.

(Foto: RTL/Stefan Menne)
  • Marc Terenzi gewinnt die elfte Ausgabe der RTL-Show Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!.
  • Auf den Plätzen zwei und drei: TV-Maklerin Hanka Rackwitz und der als "Botox-Boy" bekanntgewordene Florian Wess.
  • Als finale Herausforderung bekam Terenzi eine der gefürchteten Ekelprüfungen - bei der er jedoch nur zwei von fünf Sternen holte.

Marc Terenzi hat das erreicht, wovon Deutschlands Buchstaben-Prominenz träumt: Er ist Gewinner des Dschungelcamps, der elften Ausgabe der RTL-Show Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!. Bei einer der erfolgreichsten deutschen Unterhaltungssendungen gibt es kein Preisgeld, dafür aber jede Menge öffentliche Aufmerksamkeit. Auf den Plätzen zwei und drei landeten TV-Maklerin Hanka Rackwitz und Florian Wess, der vor seiner Show-Teilnahme in der Boulevardpresse als "Botox-Boy" firmierte.

Terenzi, der als Sänger der Boyband Natural Anfang des neuen Jahrtausends bekannt wurde und später mit der deutschen Popsängerin Sarah Connor eine publikumswirksame Ehe führte, stand von Beginn an im Fokus der Camp-Kameras. Gleich in der ersten Sendung traf er auf seine Ex-Freundin Gina-Lisa Lohfink. Die 30-Jährige war 2017 die prominenteste Teilnehmerin, wenn es allein nach der Medienpräsenz im vergangenen Jahr geht. Lohfink stand im Sommer 2016 im Mittelpunkt eines Prozesses um Vergewaltigung und falsche Verdächtigungen und wurde - eher unfreiwillig - zur Symbolfigur der Nein-heißt-Nein-Debatte. Im Dschungelcamp landete sie überraschenderweise nur auf Platz sieben.

Gina-Lisa darf machen, was sie will

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In der letzten Show mussten sich die Finalisten traditionell noch einmal in persönlichen Herausforderungen beweisen. Terenzi bekam eine der gefürchteten "Ekelprüfungen": Er sollte unter anderem Kuheuter, die Vagina eines Krokodils und eine lebende Spinne verspeisen. Der 38-Jährige verweigerte jedoch Euter, Vagina und Spinne und konnte nur zwei von fünf Sternen gewinnen.

Dass er am Ende trotzdem den Sieg davontragen konnte, dürfte auch an der im Vergleich zu Vorjahren schwachen Konkurrenz gelegen haben. Keiner der Teilnehmer schaffte es, sich vorab als klarer Favorit zu positionieren. Obwohl der Unterhaltungswert der einzelnen Sendungen sehr stark schwankte, blieb die Quote stabil auf einem guten Niveau: In der Spitze erreichte RTL mit dem Dschungelcamp 30 Prozent der Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen.

Der Amerikaner Terenzi, der in der Show erklärte, er habe bei der US-Wahl für Donald Trump gestimmt (was sein Manager später dementierte), war selbst überrascht von seinem Sieg. Er verabschiedete sich mit den Worten: "Holy shit."