bedeckt München 13°

US-Medien:Danke, Dämon Trump

Impeachment: US-Präsident Trump nach dem Freispruch im Weißen Haus

Der Präsident im Februar 2020 mit der "Washington Post", einem seiner Lieblingsgegner.

(Foto: Evan Vucci/dpa)

Der Twitter-Präsident war das Beste, was Zeitungen wie der "New York Times" und "Washington Post" passieren konnte: Sie steigerten ihre digitalen Umsätze erheblich. Wie die Trump-Jahre den klassischen Medien zu einem Aufschwung verhalfen.

Von Kurt Kister

Man könnte sagen, dass zwei Männer die Washington Post gerettet haben: Jeff Bezos und Donald Trump. Bezos, Gründer und Anteilseigner des globalen Konsumgiganten Amazon, kaufte im August 2013 die Hauptstadtzeitung für 250 Millionen Dollar. Das ist einerseits viel Geld, andererseits nicht, wenn man bedenkt, dass Bezos heute ungefähr 190 Milliarden Dollar "wert" und damit vor Elon Musk der reichste Mensch der Erde ist. Der Neueigentümer Bezos investierte vor allem in die Digitalisierung; sein finanzielles Engagement sowie das digitale Know-how der Amazon-Leute hielten aber auch generell den allmählichen Verfall der einst bedeutenden Zeitung von Watergate-Ruhm auf. Und dann kam Donald Trump.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Visit to Las Nieves, a dog shelter that acommodates more than 700 dogs and 400 greyhounds. After healing and preparing t
Tierschutz
Ein Hundeleben
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Zur SZ-Startseite