Trumps Kampagne gegen US-MedienUnd jetzt gegen die „New York Times“

Lesezeit: 4 Min.

Donald Trump bei einem öffentlichen Auftritt im September.
Donald Trump bei einem öffentlichen Auftritt im September. (Foto: Evelyn Hockstein/Reuters)

Trump verklagt die „New York Times“ auf 15 Milliarden Dollar Schadenersatz. Es ist Teil einer Kampagne, mit der der US-Präsident Sender und Verlage einzuschüchtern versucht. Erste Erfolge hat er bereits erzielt.

Von Jörg Häntzschel

Schon seit Monaten geht Donald Trump mit Klagen in teils zweistelliger Milliardenhöhe gegen große amerikanische Medienhäuser vor. Nun hat diese Kampagne eine neue Intensität erreicht: Am Montagabend verkündete er auf seinem Nachrichtendienst Truth Social, er verklage die New York Times und vier ihrer Journalisten wegen Verleumdung und Diffamierung auf 15 Milliarden Dollar Schadenersatz. Die Times ist die wichtigste, mächtigste und einflussreichste Tageszeitung der USA, vielleicht der Welt. Doch eine Schadenersatzforderung in dieser Höhe dürfte auch sie mehr als nervös machen.

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