Eine Männerfreundschaft ist eine fragile Angelegenheit. Noch komplizierter, wenn ein Ozean dazwischenliegt. Dabei hatte sich Axel-Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner richtig ins Zeug gelegt: „Mein Vorschlag. Friedensnobelpreis für Trump“, textete Döpfner per privater SMS laut der Zeit. Springer-Mitarbeiter sollen für dessen „Wiederwahl beten“, zitierte die Washington Post 2020 aus einer internen Mail. Von Döpfner nur als Scherz gemeint, natürlich. Sein Gebet kam offenbar an, aber um vier Jahre verspätet.
„Maischberger“Please stärke die Demokratie
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Springer-Chef Mathias Döpfner bei Sandra Maischberger.
WDR/Oliver ZiebeSpringer-Chef Mathias Döpfner gibt sich bei „Maischberger“ trotz früherer Stoßgebete für Donald Trumps Wahlerfolg nun als dessen größter Kritiker aus. Was denn nun?
Von Thore Rausch
