USASchaut, wen wir alles schon erlegt haben

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Brendan Carr, Leiter der amerikanischen Medienaufsichtsbehörde FCC.
Brendan Carr, Leiter der amerikanischen Medienaufsichtsbehörde FCC. Imago/Tom Williams/Newscom World

Amerikas Medienaufseher Brendan Carr wirft Fernsehsendern verzerrte Iran-Berichterstattung vor – und droht mit Lizenzentzug. Donald Trump prahlt zugleich mit seiner Offensive gegen die Meinungsfreiheit.

Von Andrian Kreye

Am vergangenen Samstag verkündete Brendan Carr, Leiter der amerikanischen Medienaufsichtsbehörde FCC, man werde Sendern, die „als Fake News bekannte Falschmeldungen und Nachrichtenverzerrungen“ verbreiten, die Lizenz entziehen. Sie hätten nun Zeit, ihren Kurs zu korrigieren, bis die Verlängerung ihrer Sendeerlaubnis anstehe, schrieb er auf X. In den USA müssen Fernseh- und Radiosender alle acht Jahre eine solche Verlängerung beantragen. Anlass waren die Berichte des Nachrichtensenders CNN und mehrerer Zeitungen über iranische Raketenangriffe auf fünf Tankflugzeuge auf dem Prince-Sultan-Stützpunkt in Saudi-Arabien. Die passten Carrs Chef gar nicht.

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