Der Terror der Roten Armee Fraktion nimmt im kollektiven Gedächtnis der Bundesrepublik einen besonderen Platz ein. Nie ist der Staat mit seinen Sicherheitsorganen stärker herausgefordert worden. Die Kaltblütigkeit der Mörder und die Präzision ihrer Verbrechen brachten die Garanten der inneren Sicherheit in einer Weise ins Schlingern, die für alle sichtbar wurde. Dem Staat gelang es nicht einmal, Personen zu schützen, die absehbar im Visier der RAF waren, wie den 1977 entführten und ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer.
FernsehenHass zerstört den, der ihn empfindet
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Welche Spuren hinterlässt der Terror? Zum 50. Jahrestag des RAF-Prozesses in Stuttgart gibt die SWR-Dokumentation „Im Schatten der Mörder“ einen sensiblen Einblick in das Leben der Hinterbliebenen.
Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe
