Springer-Chef Döpfner:Er kann sich nur entschuldigen

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Springer-Chef Döpfner: Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Konzerns.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Konzerns.

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Vor einem Jahr hat Springer-Chef Mathias Döpfner Julian Reichelt bei der "Bild" wegen Machtmissbrauchs entlassen. Jetzt möchte er den Frauen noch etwas sagen.

Von Laura Hertreiter

Wer Vergebung möchte, kann sie kriegen. Es gibt zwei rhetorische Möglichkeiten. Erstens: Man benennt seine Fehler und bittet um Verzeihung. Hart, weil man danach fehlerhafter dasteht, als man es gern wäre, und weil die Vergebung dafür ganz vom Gegenüber abhängt. Zweitens: Man "entschuldigt sich" und benennt die Fehler anderer, die (leider natürlich) zum eigenen Fehlverhalten geführt haben. Bequemer, weil etwas entlastender, zugleich verzeiht man sich einfach selbst.

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