Es war ein verdienstvolles Projekt. Am 20. März hat das US-Nationalarchiv Scans der Mitgliederkartei der NSDAP veröffentlicht und sie mit einer Suchfunktion versehen. So konnte nun jeder, der wollte, Einblick nehmen in die womöglich verschwiegenen Teile der eigenen Familiengeschichte. Viele Menschen wollten, so viele, dass die Server des Nationalarchivs immer wieder zusammenbrachen. Wer es doch schaffte durchzukommen, der bekam nach Eingabe eines Namens als Treffer PDF-Dokumente, bestehend jeweils aus den aneinandergefügten Scans Tausender Mitgliedskarten, mal handschriftlich, mal mit Schreibmaschine ausgefüllt. Irgendwo darin, in diesem Heuhaufen, befanden sie sich also, die Namen der eigenen Familie.
JournalismusNazis gehen immer
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Eine gute Idee, in Hamburg gleich zweimal gedacht: Die Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlicht eine Suchfunktion für die Mitgliederkartei der NSDAP – einen Monat später tut der „Spiegel“ das ebenfalls.
