Arte-Serie "Die Brücke":Meine geniale Freundin

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Soziale Interaktion ist nicht ihre Sache, Humor auch nicht, Saga Norén hat andere Stärken: Sofia Helin als schwedische Ermittlerin auf der Öresundbrücke. (Foto: Jens Juncker-Jensen/picture alliance / Everett Colle)

Die ungewöhnlichste, befremdlichste und faszinierendste Kriminalermittlerin ist immer noch Saga Norén in der Serie "Die Brücke". Eine Liebeserklärung. 

Von Christine Dössel

Das Genre "Nordic Noir" oder auch "Scandi-Noir", vormals subsumiert unter dem Label "Schwedenkrimi", hat starke Frauenfiguren hervorgebracht. Taffe skandinavische Kommissarinnen wie Irene Huss, Maria Wern, Sarah Lund oder die Staatsanwältin Rebecka Martinsson. Schließen wir die brillante Hackerin Lisbeth Salander aus Stieg Larssons extraordinärer Millennium-Trilogie mal als ohnehin unvergleichlich aus, dann ist von all diesen gut aussehenden, selbstbewussten, hochintelligenten, meist von privaten Schicksalsschlägen gebeutelten oder traumatisierten TV-Ermittlerinnen die mit Abstand ungewöhnlichste, befremdlichste, faszinierendste: Saga Norén von der Kripo Malmö, die blonde schwedische Kommissarin aus der Serie Die Brücke - Transit in den Tod (schwedisch: Bron).

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