ARD-DokuIm Dauerzoff

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Unaufgeregt und ohne Ideologie-Filter: Jessy Wellmer, ARD-Journalistin.
Unaufgeregt und ohne Ideologie-Filter: Jessy Wellmer, ARD-Journalistin. (Foto: rbb/beckground TV)

Eine Journalistin will herausfinden, ob Deutschland vom Kulturkampf „zerrissen“ ist. Schon wieder? „Tagesthemen“-Moderatorin Jessy Wellmer macht es besser und hört tatsächlich zu.

Von Peter Laudenbach

Man kennt das von Konferenzen, die sich endlos hinziehen: Alles wurde längst in vielen Varianten gesagt, aber halt noch nicht von allen. Daran muss man unwillkürlich denken, wenn die „Tagesthemen“-Moderatorin Jessy Wellmer ihre neue ARD-Doku zur Befindlichkeit des Landes in der ersten Sendeminute mit einer Feststellung beginnt, die nicht falsch, aber arg abgegriffen ist: „Unser Land steckt mitten in einem Kulturkampf, bei dem es auch um Meinungsfreiheit geht.“ Aber der Impuls, angesichts solcher Nicht-Neuigkeiten abzuschalten, wäre ein Fehler, schon weil sich Wellmer in ihrer Reportage-Reise betont unaufgeregt, ohne Ideologie-Filter und in alle Richtungen interessiert an der Titelfrage ihres Films abarbeitet: „Wie zerrissen ist Deutschland?“

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