Die Exotendichte bei dieser Weltmeisterschaft macht es selbst für erfahrenste Experten schwer, vor Anpfiff allzu tief in die Analyse einzusteigen. Und bevor sie ins Stammeln kommen, spielt ein Senderverbundsmonster wie die ARD beim Aufwärmen für das erste Spiel der deutschen Elf am Sonntagabend seine Stärke aus: Korrespondenten in allen Winkeln des Planeten, selbst dem hintersten der Karibik. Während Bastian Schweinsteiger, neben Esther Sedlaczek in Houston stehend, sich noch am Namen „Cüüüüüraçao“ abarbeitet, meldet sich die ARD-Reporterin Marie-Kristin Boese direkt vom Inselstaat. Dort ist es auch heiß, dort ist es laut – und wenn man wie Boese schlicht „Curaçao“ mit „u“ sagt, meckert offensichtlich keiner.
Fußball-WM„Ah, man muss es nur herbeireden!“
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Während die ARD macht, was die ARD bei Turnieren so macht, gerät das Expertenduo Klopp und Müller bei Magenta in die Defensive: Rudi Völler räumt eine Bundestrainerdebatte ab, die nach dem 7:1 ohnehin schräg wäre.
