Deutscher Fernsehpreis 2013:Er nimmt diesen Preis an

Viele Tränchen, ein Preis für das kontroverse Doku-Format "Auf der Flucht" und eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki von Ottfried Fischer: Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2013 in Bildern.

Deutscher Fernsehpreis 2013

Beste Schauspielerin

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Viele Tränchen, ein Preis für das kontroverse Doku-Format "Auf der Flucht" und eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki durch Ottfried Fischer: Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2013 in Bildern. Susanne Wolff überzeugte die Jury mit ihrer Rolle im ARD-Drama Mobbing. Nach der Laudatio durch ihren Kollegen Henning Baum sagte die 40-Jährige: "Mein Herz rast schon seit drei Uhr heute. Es waren schöne drei Wochen, seitdem ich von der Nominierung weiß". Sie setzte sich gegen Nadja Uhl, Claudia Michelsen, Julia Jäger und Alice Dwyer durch.

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Bester Schauspieler

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Wie von vielen erwartet gewann Matthias Brandt in der Kategorie Bester Schauspieler. Der Sohn des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt war gleich für vier Rollen nominiert worden, für Polizeiruf 110: Der Tod macht Engel aus uns allen (ARD), Polizeiruf 110: Fieber (ARD), Eine mörderische Entscheidung (ARD) sowie Verratene Freunde (ARD). Dennoch zeigte sich der 51-Jährige bescheiden: Er nehme "einen Preis entgegen, den es eigentlich nicht gibt. In der Reihe dieser Nominierten schon gar nicht". Die Mitnominierten, denen er so Respekt zollte, waren Robert Atzorn, Volker Bruch, Tom Schilling, Lars Eidinger und Jan Josef Liefers.

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Bester Mehrteiler

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In der Kategorie Bester Mehrteiler wurde der ZDF-Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter prämiert. Das Weltkriegsdrama, das im Frühjahr ein großer Erfolg war und auch kontroverse Debatten über die Vergangenheitsbewältigung in Deutschland ausgelöst hatte, war neben der DDR-Saga Der Turm (ARD) und dem Kostümdrama Das Adlon (ZDF) nominiert gewesen. Bester Film wurde das Drama Operation Zucker (ARD), nominiert neben Der Fall Jakob von Metzler (ZDF) und Der Minister (Sat 1). Im Bild: Schauspielerin Miriam Stein freut sich über die Auszeichnung in der Kategorie "Bester Mehrteiler" für Unsere Mütter, unsere Väter.

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Beste Unterhaltung Doku/ Dokutainment

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Die Auszeichnung in der Kategorie Doku/ Dokutainment dürfte für die Gewinner eine Genugtuung sein. Die prämierte ZDF-Neo-Reihe Auf der Flucht - das Experiment war im Sommer auf sehr gespaltenes Echo gestoßen. Die Sendung, die sechs Deutsche in einer Art Reality-Show auf die Spuren von Flüchtlingen und Asylbewerbern schickte, gewann gegen die RTL-II-Reihe Berlin - Tag & Nacht und Shopping Queen von Vox. Im Bild: Auf der Flucht-Teilnehmerin Mirja du Mont bei der Gala im Coloneum in Köln.

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Beste Show

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Nur ein einziger der 16 Preise ging an einen Privatsender: Die erste Staffel der Tanzshow Got to Dance, die von Pro Sieben und Sat 1 übertragen wurde, gewann in der Sparte Beste Show. Zur Auswahl hatten außerdem die bereits altbekannte Show Let's Dance von RTL sowie The Voice Kids von Sat 1 gestanden, ein Ableger der Erfolgsshow The Voice of Germany. Im Bild: Moderatorin Palina Rojinski (rechts) freut sich unter Tränen im Coloneum in Köln über die Auszeichnung für Got to Dance.

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Moderation

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Moderiert wurde die Show im Coloneum in Köln von Cindy aus Marzahn und Oliver Pocher, die zuletzt mit Promi Big Brother bei Sat 1 eine Bauchlandung hinlegten.

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Ehrenpreis der Stifter

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Bereits vor der Show war bekannt, dass Ottfried Fischer einen Ehrenpreis erhalten würde. Der Kabarettist und Schauspieler sorgte dennoch für einen Überraschungsmoment. "Ich nehme diesen Preis nicht an", leitete der 59-Jährige seinen Auftritt ein, nur um nach einem Schreckmoment im Publikum nachzuschieben: "Eine Pointe!" Die Anspielung auf die Ablehnung des Fernsehpreises vor fünf Jahren durch den kürzlich verstorbenen Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki blieb ein Scherz. Den Preis nahm der an Parkinson erkrankte Fischer an, bot einige Anekdoten und versicherte nach der Gala erneut: "Mir geht's gut".

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Besondere Leistung

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Der Philosoph Richard David Precht wurde in der Kategorie Besondere Leistung ausgezeichnet. Er unterhält sich unter anderem in seiner Sendung Precht im ZDF mit wechselnden Gästen über philosophische Fragen. Alle Preisträger beim Deutschen Fernsehpreis 2013 finden sich hier.

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