Serie mit Anke Engelke über die Bahn„Das beste Marketing ist sinnlos, wenn das Produkt schlecht ist“

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Gut gemeint, aber abgesetzt: Mit der Serie „Boah, Bahn“ wollte das Unternehmen seine Mitarbeiter würdigen.
Gut gemeint, aber abgesetzt: Mit der Serie „Boah, Bahn“ wollte das Unternehmen seine Mitarbeiter würdigen. Helmut Fricke/dpa

Die Deutsche Bahn wollte unbedingt geheim halten, wie viel sie für die Image-Kampagne mit Anke Engelke ausgegeben hat. Das hat nicht geklappt.

Von Vivien Timmler, Berlin

In der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestags landen normalerweise nur streng vertrauliche Dokumente. Sie können von den Parlamentariern eingesehen werden, die dürfen danach aber nicht darüber reden. Vor ein paar Wochen ist dort ein Dokument gelandet, dessen Vertraulichkeitsgehalt zumindest diskutabel ist. Es geht um die Summe, die die Deutsche Bahn (DB) für die Webserie „Boah, Bahn!“ mit Anke Engelke ausgegeben hat. Aus Sicht der Bahn ein „Betriebs- und Geschäftsgeheimnis“ – aus Sicht diverser Verkehrspolitiker etwas, das ein Staatskonzern offenlegen sollte, der allein in diesem Jahr 23 Milliarden Euro vom Bund erhält.

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