Künstliche IntelligenzDas Deepfake-Gesetz hat eine Lücke

Lesezeit: 3 Min.

Auf vielen Pornografie-Plattformen finden sich mittlerweile auch KI-manipulierte Videos und Bilder, deren Protagonistinnen aussehen wie berühmte Personen: Deepfakes.
Auf vielen Pornografie-Plattformen finden sich mittlerweile auch KI-manipulierte Videos und Bilder, deren Protagonistinnen aussehen wie berühmte Personen: Deepfakes. Collage: SZ; imago-images

Frauen und Mädchen sollen besser vor digitaler Gewalt durch Deepfake-Pornografie geschützt werden, sagt die EU – und übersieht dabei, wie KI eigentlich funktioniert.

Von Justin Patchett

SZ bei Google bevorzugen

Zu digitaler Gewalt gab es in den vergangenen Monaten erschütternde Schlagzeilen. Die künstliche Intelligenz Grok von Elon Musk hat Anfang des Jahres eine Flut sexualisierter Bilder von Minderjährigen und Frauen generiert, ohne deren Einverständnis. Und immer mehr Frauen berichten, auf gefälschte Nacktbilder von sich gestoßen zu sein. Sei es zufällig, beim Sich-selbst-Googeln wie die Schauspielerin Teresa Rizos. Oder weil Betroffene von Fremden sexualisierte Bilder erhalten, auf denen sie sich selbst erkennen müssen.

Zur SZ-Startseite

Desinformation im Wahljahr 2026
:„Jeder, der einen Computer hat, kann zum Deepfaker werden“

Alice Weidel als Bundeskanzlerin oder eine Müll-Orgie der Grünen: Im Internet kursieren immer mehr Deepfakes, die politisch Stimmung machen sollen. Besonders skrupellos sei dabei die AfD, sagt ein Sicherheitsexperte.

SZ PlusVon Max Ferstl und Roland Muschel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: