Fifa-Klub-WMAnders krass

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„High Noon in Atlanta“: Paris Saint-Germains Spieler feiern den Sieg gegen Bayern München. Um die Zwischentöne mitzukriegen, muss man jedoch genau hinhören.
„High Noon in Atlanta“: Paris Saint-Germains Spieler feiern den Sieg gegen Bayern München. Um die Zwischentöne mitzukriegen, muss man jedoch genau hinhören.
ROBERTO SCHMIDT/AFP

Dazn überträgt die Fifa-Klub-WM aus Amerika. Und das Weltgeschehen soll bitte draußen bleiben. Dafür ganz viel Begeisterung. Über die Saudi-Arabisierung des Weltsports, die ganz neue Höhen erreicht.

Von Holger Gertz

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Wer sich beim Streamingsender Dazn einklinkt, um die Spiele der sogenannten Klub-WM in Amerika zu genießen, wird schon im Werbeblock mit der leading idea dieser Veranstaltung in Berührung gebracht. Dort laufen Spots der saudi-arabischen Tourismusindustrie. Das Königreich versucht gerade, nicht mehr mit Todesstrafen und Minderheitendrangsalierung in Verbindung gebracht zu werden, sondern sich als Reiseziel und Happy-Land zu etablieren. Da passen Fußballspiele gut ins gewünschte Bild, Sportswashing nennt man das.

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Abschied von der Bundesliga
:Mensch Müller!

Bei der Klub-WM in den USA spielt Thomas Müller zum letzten Mal für den FC Bayern. Mit ihm geht ein Fußballer, wie es ihn eigentlich nicht mehr gibt: regional fest verwurzelt und meinungsstark, mal laut, oft lustig, aber immer unverwechselbar. Eine Abschiedsrede.

SZ PlusEssay von Holger Gertz

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