Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) hat ihre Zentralredaktion in Berlin geschlossen, nachdem ein Mitarbeiter Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatte. Die Agentur, die Medienhäuser im ganzen Land mit Meldungen aus verschiedenen Themenbereichen versorgt, habe wegen der Corona-Krise vorerst komplett auf mobiles Arbeiten umgestellt, teilte Nachrichtenchef Froben Homburger am Dienstag auf Twitter mit. In den Tagen zuvor seien bereits "einzelne Einheiten aus der redaktionellen Zentrale in Berlin in den mobilen Modus gewechselt - ebenso wie mehrere Teams an anderen Standorten". Umfang und Qualität der Berichterstattung seien von den Maßnahmen nicht betroffen. Chefredakteur Sven Gösmann sprach davon, dass dies für die DPA "zweifellos eine der größten Herausforderungen in ihrer mehr als 70-jährigen Geschichte" sei.