MemesDie Bilderbuch-Freundin

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„Conni geht die AfD ärgern“-Plakat bei einer Demonstration gegen rechts.
„Conni geht die AfD ärgern“-Plakat bei einer Demonstration gegen rechts. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/picture alliance/dpa)

Das Internet wird mit Memes der Kinderbuchfigur Conni geflutet. Der Carlsen-Verlag droht mit rechtlichen Schritten. Och, das Kind wird doch gerade bloß erwachsen.

Von Marie Gundlach

Conni ist erwachsen geworden. Das Mädchen im gestreiften Pulli und mit der Schleife im Haar hilft nicht mehr Mama beim Backen und Papa beim Gärtnern, sondern verbietet die AfD und versäuft ihr Bürgergeld. Zumindest, wenn man dem Internet glaubt. Denn dort geistern seit geraumer Zeit diverse alternative Lebensentwürfe für die Kinderbuchfigur herum. Mal geht Conni Nazis verprügeln, mal schmuggelt sie Drogen aus dem Ausland. Conni erklärt ihrem kleinen Bruder Jakob, was Care-Arbeit ist und – so will es das Gesetz des Internets – nimmt eine Rolle als Pornodarstellerin an.

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