Als Kathrin Fricke unter dem Künstlernamen „Coldmirror“ ihr erstes Video auf Youtube lud, wollte sie es eigentlich nur mit ihren Freunden teilen. 2006 war das. Es begann mit Sketchen zu „Harry Potter“, dann synchronisierte sie ganze Filme der Reihe satirisch nach, als sich im Internet noch niemand um Urheberrechte scherte oder mit Social-Media-Content Geld verdiente. Es folgten selbst animierte Zeichentrickserien, ironische kunstwissenschaftliche Analysen, manchmal auch kompletter Nonsens. Fricke beeinflusste mit ihren Videos den Humor einer ganzen Generation. Mehr als eine Million Menschen haben ihren Youtube-Kanal abonniert. Heute sendet sie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und verzichtet auf Werbekooperationen. Am Telefon erzählt Fricke, was sich in den letzten 20 Jahren verändert hat.
Youtube„Ich habe keine Liebe mehr für Harry Potter“
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„Harry Potter ist der Grund, warum ich damals mit Youtube angefangen habe“: Kathrin Fricke alias „Coldmirror“.
Foto: Felix LeichumKathrin Fricke hat als „Coldmirror“ auf Youtube den Humor einer ganzen Generation geprägt. Was hat sich 20 Jahre nach ihrem ersten Video verändert? Ein Gespräch über Authentizität, KI und Spinnen.
Interview von Marie Gundlach
