Civis-Medienpreis:"Im besten Sinne parteilich"

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Szene aus der ARD-Doku "Songs of Gastarbeiter". (Foto: WDR/filmfaust/Film Five/WDR/filmfaust/Film Five)

Europas bedeutendster Medienpreis für kulturelle Vielfalt zeichnet unter anderem einen ARD-Beitrag zu Terror und Krieg in Israel und Gaza aus - und einen Oscarpreisträger.

In Berlin wurden am Montagabend die Civis Medienpreise für Integration und kulturelle Vielfalt verliehen. Den mit 15 000 Euro dotierten Hauptpreis erhält in diesem Jahr ein Beitrag des Social-Media-Formats STRG_F von NDR und Funk, der Film Israel und Gaza: Leben zwischen Terror und Krieg der Autorinnen und Autoren Manuel Biallas, Armin Ghassim, Lisa Hagen, Mariam Noori, Timo Robben und Sulaiman Tadmory aus dem November. Er schildert das Schicksal zwei junger Menschen, die vom Überfall der Hamas auf Israel und vom Krieg Israels in Gaza betroffen sind: der Deutsch-Israelin Yarden und des Deutsch-Palästinensers Abed. Die Produktion gewinnt auch den Civis Video Award in der Kategorie Social Media. Laut Jury sei die Produktion "im besten Sinne parteilich - sie schlägt sich entschieden auf die Seite von Empathie und Menschlichkeit".

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