NachtkritikDie Union hadert, duldet und will kämpfen

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Thorsten Frei hatte die undankbare Aufgabe, die Wahlniederlage seiner Partei nicht bloß zu erklären, sondern sie auszuhalten (Archivbild).
Thorsten Frei hatte die undankbare Aufgabe, die Wahlniederlage seiner Partei nicht bloß zu erklären, sondern sie auszuhalten (Archivbild).
Markus Hertrich/ZDF

Thorsten Frei unternimmt bei Maybrit Illner den Versuch, den AfD-Sieg erst einmal wegzureden. Thomas de Maizière dagegen will bei Caren Miosga nicht mehr griesgrämig, sondern streitlustig sein.

Von Willi Winkler

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Außerhalb des katholischen Kulturkreises ist die Figur des Dulders weniger bekannt, schon gar nicht ist sein gewöhnliches Wirkungsfeld das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Der Dulder kann auch eine Dulderin sein, doch am Abend der Landtagswahl von Sachsen-Anhalt wurde er konfessions- und geschlechterübergreifend mustergültig von Thorsten Frei dargestellt. Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU saß, eher ungewöhnlich für seine politische Orientierung, im ZDF links von Maybrit Illner und hatte die undankbare Aufgabe, die Wahlniederlage seiner Partei nicht bloß zu erklären, sondern sie auszuhalten.

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