„Caren Miosga“Ja, wir lagen falsch

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Empfiehlt eine Strategie der Gleichzeitigkeit: Martin Schulz bei „Caren Miosga“ (im Bild v. l.: Gastgeberin Caren Miosga, Wolfgang Ischinger, Schulz und Rieke Havertz von der  Zeit .
Empfiehlt eine Strategie der Gleichzeitigkeit: Martin Schulz bei „Caren Miosga“ (im Bild v. l.: Gastgeberin Caren Miosga, Wolfgang Ischinger, Schulz und Rieke Havertz von der Zeit. (Foto: Claudius Pflug/ARD)

Der Talk bei Caren Miosga in der ARD beginnt mit ungewöhnlichen Geständnissen. Schon mal beeindruckend. Dann wird mehr und mehr klar, was in Europa fehlt im Angesicht von Donald Trump – und zwar auch im europäischen Fernsehen.

Von Nils Minkmar

Die erste Ausgabe der Sonntagabend-Talkshow im neuen Jahr beginnt mit Geständnissen: Sowohl Wolfgang Ischinger, Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, als auch Martin Schulz, der einstige SPD-Vorsitzende, geben zu, sich in vergangenen Prognosen geirrt zu haben. Ischinger nahm Trumps Grönland-Pläne nicht ernst und Schulz unterschätzte früher Putins Aggressivität. Das waren ungewöhnliche und wohltuende Korrekturen zu Jahresbeginn, denn Gäste aus dem politischen Betrieb geben vergangene Fehler sonst nie zu. Jedenfalls nicht, ohne andere dafür verantwortlich zu machen.

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