TV-Kritik "Caren Miosga":"Man muss alles bekämpfen"

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Zu Gast bei Caren Miosga (M.): Ricarda Lang von den Grünen und Armin Laschet von der CDU. (Foto: ThomasErnst; ARD/Stephan Clausen/NDR/Thomas Ernst)

"Hetze, Krisen, Umbrüche - kann Politik noch zusammenführen?" heißt das Thema bei Caren Miosga. Doch beim Gespräch zwischen Grünen-Chefin Ricarda Lang und Ex-CDU-Chef Armin Laschet verschwimmen Grenzen. Nicht gut.

Von Nele Pollatschek

Es ist ja so: Je schlimmer der Anlass, desto langweiliger das Fernsehen. Was will man auch machen? Wo ein Polizist beim Versuch, einen Menschen vor einem wohl islamistischen Messerangriff zu verteidigen, niedergestochen wird und mittlerweile seinen Verletzungen erlegen ist, wie es in Mannheim passiert ist, da gibt es keine rasend verschiedenen Meinungen, die man unterhaltsam durchdiskutieren könnte. Da beginnt Caren Miosga die Sendung "aus traurigem Anlass". Und ihre beiden Gäste, die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang und der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Laschet, sind sich der Reihe nach einig. Sowohl Rechtsextremismus als auch Islamismus müssen bekämpft werden - oder wie Laschet es nach längerer Aufzählung subsumiert, "man muss alles bekämpfen".

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