Der Offenburger Verleger Franz Burda, den alle nur „Senator“ nannten, hielt es mit einer intensiven Leistungs- und Spaßkultur: „Ich bin autoritär, aber ich mach’s luschtig“, sagte er gern. Mit dieser Maxime hatte der Patriarch (1903 – 1986) in zweiter Generation einen Druckereikleinbetrieb zur deutschen Mediengröße ausgebaut, mit Bunte und Bambi, mit Freizeit-Revue und Freundin. Seine Frau Aenne Burda zimmerte, separat von ihm, einen internationalen Verlag rund um Burda Moden.
BurdaUngute Endlichkeit
Lesezeit: 7 Min.

Chefkapriolen, Strategieprobleme und ein Fehlkauf mit Folgen: Der Generationswechsel im Traditionsverlag Burda bereitet größere Schwierigkeiten.
Von Hans-Jürgen Jakobs
