Wie nahe die Vergangenheit und die Zukunft beieinanderliegen, lässt sich derzeit bei Hubert Burda Media am Rückgebäude des Verlagssitzes ablesen, einem funktionalen Klinkerbau, an der Arabellastraße in München. Dort sitzen die Burda Studios, deren Geschäftstätigkeit der Medienkonzern nun aufgibt. Gleichzeitig hat die Verlagsspitze dort in der vergangenen Woche zu einem Blick auf die journalistische Zukunft des Hauses geladen: Die Absolventen der Burda Journalistenschule stellten in der Eventlocation Burda-Box ihre Abschlussarbeiten vor. In der ersten Reihe: CEO Jan Wachtel und die Verlegerin Elisabeth Burda Furtwängler, begleitet von ihrem Jagdhund. Und von den Chefredakteuren der Magazine des Verlags, zu denen Bunte, Focus, Instyle und Freundin zählen. Alle sollten kommen, auch um zu hören, was die junge Generation zum Thema KI zu sagen hatte. Denn alle wissen, dass das alte Print-Haus vor einem größeren Umbau steht, bei dem die Schließung der TV-Einheit Burda Studios, die am Montag bekannt wurde, vermutlich nur ein Schritt von vielen weiteren war.
JournalismusGlanzlose Zeiten bei Burda
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Das Logo von Hubert Burda Media vor dem Sitz des Verlags in der Münchner Arabellastraße.
Malin Wunderlich/dpaDer Medienkonzern hat das Ende seiner Fernsehsparte mit 30 Mitarbeitern bekannt gegeben. Doch nun heißt es, dass bald 300 Stellen gestrichen werden müssten in den Magazinen des Verlags – der will das nicht bestätigen.
Von Lisa Priller-Gebhardt
