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Bundespräsidentenwahl im TV:Was gibt's zur Wahl im Fernsehen?

Wulff oder Gauck? Sondersendungen, Liveberichterstattungen und Nachbetrachtungen - das Votum der Delegierten als Fernsehereignis.

Wer sich über die Bundespräsidentenwahl - Beginn: 12 Uhr - an diesem Mittwoch im Fernsehen informieren will, kann früh damit anfangen. Bereits von 9 Uhr an (bis etwa 15 Uhr) strahlt Phoenix sein Sonderprogramm aus. Es folgt n-tv, mit halbstündlich Sondernachrichten zwischen 9.30 Uhr und 11 Uhr.

Joachim Gauck, Christian Wulff

Gauch (links) und Wulff - wer wird der neue Präsident? 

(Foto: ap)

Um 11.35 Uhr kommt das ZDF dazu, mit einem Spezial live. Bettina Schausten, Leiterin des Hauptstadtstudios, berichtet vom Reichstag. Theo Koll, Innenpolitik-Chef des Senders, diskutiert mit Gästen wie den Chefredakteuren Georg Mascolo (Spiegel) und Helmut Markwort (Focus).

Fast zeitgleich mit dem ZDF, um 11.40 Uhr, beginnt das Erste die Sonderberichterstattung. Hier kommentiert Rainald Becker, stellvertretender Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios das Geschehen im Bundestag. Studiochef Ulrich Deppendorf moderiert derweil die Sondersendung, zu der nach ARD-Angaben irgendwann auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier erwartet werden. Die WM-Berichterstattung aus Südafrika wird während der Sondersendung fortgesetzt. Ebenfalls live dabei, wenn es um 12 Uhr losgeht, sind Phoenix, n-tv und N24.

Von den großen Privatkanälen unterbricht nur RTL sein Programm für die Wahl. Chefredakteur Peter Kloeppel soll live aus Berlin berichten, sobald der Präsident gewählt ist. ARD, ZDF, RTL, N24 und n-tv sowie der parlamentseigene Web-TV-Sender (unter bundestag.de) übertragen zusätzlich live im Netz.

Mit Sondersendungen geht es am Abend weiter: Um 19.20 Uhr erwarten ZDF-Chefredakteur Peter Frey und Bettina Schausten das neue Staatsoberhaupt in Was nun, Herr Bundespräsident? zum Gespräch. Und im Ersten diskutiert Frank Plasberg von 21.45 Uhr an in einem Hart aber fair extra live aus Berlin die Folgen der Wahl für die Regierung: Machtkampf um den Präsidenten - der Schicksalstag der Kanzlerin.

© SZ vom 30.06.2010/berr

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